Puh okay das ist nun schon ein wenig her, am 30.10 gings ab nach Paracas, einem kleinen Städchen am Strand in der Nähe von Ica. Dort sind wir dann ab in ein Hotel und danach durch den Nationalpark. Eine super schöne Landschaft: Die Straßen aus schwarzem Salz - sieht aus wie Beton, ist allerdings wirklich Salz. Beweisbilder folgen. Rote Strände und ganz viel Meer.
Abends haben wir dann noch schön in einer urigen Bar gesessen und Pisco Sour getrunken und danach auf dem Balkon unseres Zimmers Karten gespielt.
Ein hoch für den Taxifahrer gab es übrigens von einem anderen Taxifahrer dafür, das unser Taxifahrer es nach seiner rasanten Fahrt doch noch geschafft hat, etwa 3 cm vor dem anderen Taxi stehen zu bleiben und nicht dagegen zu fahren - passte irgendwie zur Situation, da der Taxifahrer echt nicht fahren konnte...
Ica Teil 2:
Am nächsten Tag sind wir dann wieder ab nach Ica zu Willys Familie, die uns wieder sehr nett aufgenommen hat. In Ica haben wir uns dann in unsere Bikinis geschmissen und in die Sonne gelegt - endlich wieder Sonne!
Danach haben wir dann unseren eigentlichen Plan ausgeführt: Pilgerwanderung nach Yauca. Vorher sind wir allerdings in die Stadt und haben auf einem am Straßenrand aufgestellten Tisch neben einer improvisierten Küche Anticouchos gegessen. Sehr genial und total peruanisch.
Die Halbe Strecke nach Yauca haben wir mit dem Taxi zurückgelegt um nicht mit den Lungen voller Staub zurückzukehren. Dann ging es noch einige Stunden direkt durch die Wüste- wirklich Wüste - so richitg mit tiefem anstrengenden Sand ;) Aber mal mit ner Taschenlampe bewaffnet durch die Wüste zu laufen hat schon was!
Angekommen in Yauca war die Kirche vor lauter Ständen drum herum kaum zu erkennen - das ganze wirkte eher wie ein Kirmes anstatt einem Kirchlichen Anlass zur Feier des Schutzheiligen von Ica: Señor de Luren.
Naja so hatten Sarah und ich die Chance Willy und seinen Bruder, sowie seinen Neffen und dessen Kumpel im Kicker zu schlagen. - Frauen haben es halt schon son bisschen mehr drauf ;)
Auf dem Weg, um uns die Kirche anzuschauen wurde dann versucht, Sarah die Tasche aufzuschneiden, um ihr was aus der Tasche zu klauen - auch dieser Versuch schlug fehl - uns sollte man einfach nichts klauen!
Geschlafen haben wir dann in einem Haus von Willys Familie, das direkt am Schauplatz des Geschehens war. Naja Haus ist zu viel gesagt es waren vier Wände mit Dach, Tür und Fenster sowie einer Bank und einem Tisch. Aber sehr praktisch um sich direkt schlafen zu legen!
Zurück nach Ica ging es dann mit dem Käfer von Willys Großonkel! Käfer sind einfach tolle Autos!!!
Bei tollem Wetter draußen schwimmen gehen - was kann es besseres geben nach so einer Wanderung? Absolut gelungener Tag mit viel Nichts tun...
Unser Versuch am Sonntag abend zurück nach Lima zu fahren ist absolut gescheitert. Die Schlangen vor den Busterminals waren so lang, dass wir uns dann lieber Tickets für den nächsten morgen gekauft haben. Naja so ist das wenn ganz Ica und Umgebung pilgert und danach alle wieder nach Hause müssen.
Wieder ein absolut gelungenes Wochenende!
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