Sonntag, 25. Dezember 2011

Meine große Reise

Huraraz

Meine größte Reise in der Zeit, in der ich in Südamerika bin, startete am 31.11. in Richtung Huaraz, einer kleinen Stadt in den Bergen Perus, wo es viele Möglichkeiten gibt zu wandern. Ja ich war schon wieder Wandern und werde es ach noch einige Male tun. Diese Landschaften sind einfach zum genießen da! Aber keine Bange wenn ich wieder in Deutschland bin werde ich Wandern trotzdem nicht toll finden.
Im Bus trafen Sarah und ich einen Dänen, der in etwa das selbe in Huaraz vorhatte, wie wir. So schlossen wir uns zusammen und erkundigten uns nach den besten Möglichkeiten um in kurzer Zeit, die Berge und die vielen Lagunen anzuschauen. An unserem ersten Tag führte uns unsere Tagestour in 4500m Höhe zur Lagune Churup. Die Lagune ist sehr schön, aber der Weg dorthin kostete mich einige Nerven. Anfangs ging der Weg nur einen steilen Pfad entlang, irgendwann hieß es dann jedoch eher klettern. Okay kein Problem, bis zu einem gewissen Punkt hat das alles Spaß gemacht, aber dann kamen wir zu einer Stelle, die nicht so leicht zu besteigen war und wo es hieß: ein falscher Schritt und wir fallen den Abgrund hinunter. Während Sarah zur Höchstform auflief und Spaß am klettern hatte, hatte ich einfach nur Angst. Aber nachdem das 70 jährige Päärchen vor uns, dieses Hindernis überwunden hatte, musste ich das ja auch irgendwie. Nach dem dieser eine große Stein überwunden wurde, ging es nicht mehr so gefährlich zu und wir kamen unserem Ziel immer näher. Grenzen sind da um überschritten zu werden - das habe ich getan, aber nochmal werde ich das nicht tun (also Mama keine Angst, wird nicht nochmal gemacht ;) ).



Laguna Churup




Die Lagune die auf dem Weg lag


Morgendliche Aussicht auf die Berge
Abends gabs dann seit über 4 Monaten, dass erste mal wieder richtige Pizza - nicht süß - einfach eine ganz normale Pizza. Das muss man in Peru auch mal erwähnen, da Pizzen hier im Normalfall, wie vieles andere einfach süß sind.
Der Weg der uns, am nächsten Tag, zur berühmtesten Laguna in Huaraz (Laguna 69) brachte, war einfach nur atemberaubend schön. Das Beste allerdings war die Lagune selbst, die auf etwas mehr als 4600m liegt. Einfach unglaublich schön, das Blau des Wassers und die Schnee bedeckten Berge rundherum!
Traumhafter Weg zur Lagune 69






Der erste Blick auf Laguna 69



Sarah und ich


Noch am selben Abend saßen wir um Bus in Richtung Trujillo und Huanchaco, wo uns nach den kalten Bergen endlich die Sonne begrüßte.

Trujillo/Huanchaco
Zwei Tage verbrachten wir damit uns Trujillo und Huanchaco anzuschauen, das Meer in Huanchaco zu genießen in süßen Kaffees Kaffee zu trinken, gut zu frühstücken, uns Ruinen alter Stämme auzusehen und dann die Altstadt von Trujillo zu besichtigen. Die erste Nacht verbrachten wir im schnuckligen Huancaco in einem Schweißer Hostel mit selbstgebackenem Brot zum Frühstück. Hier gab es viele kleine Cafés und Restaurants, sodass wir es uns gut gehen ließen. An dem Tag besichtigten wir Chan Chan, die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches, die um 1300 entstand. Am nächsten Tag zogen wir weiter nach Trujillo in ein Hostal, das uns von Lonely Planet empfholen wurde. Es war eine der schäbigsten Absteigen die ich je gesehen habe, aber wir blieben trotzdem für die eine Nacht, da wir keine Zeit hatten uns noch nach einem neuen Hostal umzusehen. Gut das wir unsere Schlafsäcke dabei hatten.
Die typischen Bote in Huanchaco
Das arme festgekettete Äffchen in unserem Hostal














Das fiese Zimmer (Bilder vom Bad lass ich lieber weg)


Von Trujillo aus, ging es weiter zur Besichtigung der Sonnenpyramide (keine richtige Pyramide) Huaca del Sol, dem sogennanten kirchlichen Zentrum der Moche. Das Besondere an dieser Pyramide ist, dass diese aus mehreren Ebenen besteht. Nach einigen Jahren wurde nämlich jedesmal ein komplettes Stockwerk zugeschüttet und einfach ein neues darauf errichtet und das immer wieder. Schon komisch aber naja, scheinbar mochten die Moche Veränderungen.
Here comes the Queen :D











Huaca del Sol, die verschiedenen Schichten von Aussen

So sehen Weihnachtsbäume an alten Tempeln aus













Trujillo

Trujillo ist eine sehr schöne Stadt, besitz allerdings leider nicht so viele Möglichkeiten etwas essen oder trinken zu gehen, sodass wir hungrig durch die Straßen von Trujillo liefen um etwas leckeres zu essen zu finden... 

Gegen Mittag des fünften Dezembers ging dann die Fahrt in Richtung Ecuador los. Wir fuhren bis nach Piura, bekamen dort direkt den nächsten Bus, der uns über die Grenze Ecudors nach Loja brachte und auch dort bekamen wir direkt einen Bus in Richtung Cuenca, unserem Ziel.

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